Casio Exilim EX-Z800 Digitalkamera (14 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 27mm Weitwinkel, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz

Seit Jahren besitzt meine bessere Hälfte eine Exilim und macht damit in fast allen Lebenslagen ansehnliche Bilder. Also entschloss ich mich, zu meiner SLR noch so ein Hemdentaschengerät einzusetzen. Meine Entscheidung fiel vom Preis-Leistungs-Verhältnis geleitet auf die EX-Z800. Die Aufnahmen haben ordentlich Bumms, sprich: Pixel. An der Farbqualität gibt es nichts auszusetzen, auch wenn die Farben manchmal einen Hauch zu satt sind.
Der Bildstabilisator verringert die Ausbeute an verwackelten Aufnahmen. Das zahlt sich besonders beim Zoomen aus.
Wer diese Kamera und ihre Schwestern im Standard-Modus einsetzt, kann so gut wie nichts falsch machen.
Natürlich gibt es bei solch kompakten Geräte Kompromisse. Der Blitz verhungert meist nach zwei Metern. Die Bedienung des Zooms ist nicht sonderlich flüssig. Die Kamera bringt zwar eine Menge hervorragender Voreinstellungen mit. Doch diese zu erreichen, ist ein nerviges Hangeln im Menü. Für die schnelle Situationsfotografie taugt das nicht. Zumindest würde ich mir eine separate Menü-Taste wünschen, wie sie bei älteren Exilim-Geräten vorhanden war. Die verschiedenen Modi (Casio nennt sie Bestshot) sind sehr gut auf die Kamera abgestimmt. Eine damit gemachte Nachtaufnahme stand einer SLR-Aufnahme kaum nach.
Wer bei Tageslicht qualitativ gute Aufnahmen machen möchte, ist mit dieser Kamera bestens beraten. Zumal ihre Bedienung nahezu selbsterklärend ist. Für mich ist sie ein unauffälliger Begleiter auf Wanderungen und Motorradtouren.

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