Casio Exilim EX-H15 Digitalkamera (14 Megapixel, 10-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Akku für bis zu 1.000 Fotos, bildstabilisiert) rosa

Die Exilim EX-H15 war ein Geschenk für meine Schwester zum Geburtstag,
denn sie wollte etwas haben, was kleiner und leichter als ihre Spiegelreflex ist und möglichst umfassend ausgestattet ist.
Wir waren öfters zusammen unterwegs, so dass ich zwei Meinungen gleichzeitig wiedergeben kann. Zuerst einmal ist uns aufgefallen, dass sie mit ihren schlanken Fingern besser mit dem kleinen Gehäuse klar kommt, als ich. Bei mir war der Blitz eigentlich immer von meinem Mittelfinger verdeckt. Auch sonst hatte ich, im Gegensatz zu ihr, kein sehr griffiges Gefühl. Dafür waren wir beide begeistert von dem Druckpunkt der Tasten: Sie funktionieren mit einen satten Klick. Was weiter das Gehäuse betrifft, ist die Aufnahme/Sicherung des Akkus. Der ist doch etwas filigran ausgefallen und fordert eine ruhige Hand, damit nichts kaputt geht. Hier konnte meine Schwester wieder punkten: Sie fummelt das Teil in windeseile raus und wieder rein. Ganz im Gegensatz zur Anschlussabdeckung an der Seite. Um den zu öffnen, braucht es fast schon rohe Gewalt. Mein Metier. Und offen. Sie hat sich dann dazu entschieden, die Fotos über die SD-Karte auf den PC zu bringen.
Bei der Bedienung hat Casio unserer Meinung alles richtig gemacht. Wir haben uns absichtlich ohne Anleitung durch das Menü und die Einstellungen gearbeitet und schon nach kurzer Zeit hatte jeder seine Lieblingseinstellungen gefunden. Die vorgegebenen Filter über BestShot sind dabei wirklich sehenswert und lassen eine Menge Spielereien zu. Ob sich bei der angebotenen Vielzahl auch wirklich etwas an der internen Einstellung in der Kamera ändert, lässt sich manchmal nur annehmen. Ich sah es nicht.
Was für mich wichtig ist, dass auch eine Kompaktkamera manuell zu bedienen ist, was die H15 erfreulicherweise auch zulässt. Natürlich nur über das Menü und es dauert seine Zeit, aber für eine besondere Aufnahme macht man das auch einmal. Sicherlich ist das eher selten der Fall. So hat auch meine Schwester unterwegs eher die Automatik die Arbeit erledigen lassen und sie war mit dem Ergebnis zufrieden.
Hier muss man Casio einmal wirklich die Hände schütteln. Die Bildqualität ist wirklich gut, ich möchte sogar sagen sehr gut. Für den Preis bekommt man ein erstklassiges Produkt, wo die Ingenieure viel Gehirnschmalz investiert haben - oder es war ein Zufallstreffer. Mir fiel das bei Aufnahmen auf mit wirklich schlechten Lichtverhältnissen. Und selbst bei komplett ausgefahrenem Objektiv - was wirklich viel ist -, wo der Bildstabilisator gut arbeiten muss, waren die Ergebnisse echte Treffer. Das hat mich dann schon erstaunt. Natürlich ist die Abbildungsleistung nicht mit einer Spiegelreflex zu vergleichen, aber das soll es auch nicht und es wäre nicht fair. Die Sensoren sind dafür einfach zu unterschiedlich.
Der Hauptgrund, dass ich diese Kamera ausgesucht hatte, war mit die Schnappschusstauglichkeit und vom Einschalten bis zur Fokussierung braucht die Kamera wirklich nicht sehr lange, eher ist sie sogar richtig flott unterwegs. Meine Schwester war und ist begeistert.
Allerdings, was das Einschalten anbelangt, so hat meine Schwester sich nun eine Hartschalentasche besorgt, denn der Einschaltknopf ist bei einer Softtasche wohl zu sensibel und schaltete die Kamera gerne in der Tasche ein. Aber das ist kein Manko.
Ich persönlich habe die Filmfunktion nicht ausprobiert, aber meine Schwester hatte mir zwei kleine Filmchen von einer Veranstaltung geschickt, die in Innenräumen stattgefunden hatte und ich muss sagen sagen, dass sich so manche Camcorder warm anziehen müssen. Hut ab.
Zum Schluss noch ein Bemerkung, was mir persönlich sehr gut gefällt, ist, dass Casio ein externes Ladeteil für den Akku mitliefert und man nicht mit einer Buchse arbeiten muss, denn so lässt sich noch ein Akku in Reserve laden.
Somit sagen wir einstimmig, dass die Kamera von uns eine Empfehlung bekommt, um immer mitgenommen zu werden und schöne Fotos zur Erinnerung zu behalten.

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