Fujifilm FINEPIX XP30 Outdoor-Digitalkamera (14 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert, GPS, bis 5m wasserdicht weiß
Bitter enttäuscht bin ich von der GPS-Funktion. Die halte ich nach eingehendem Test nicht für ein Feature der Kamera, sondern für eine serienmäßige Funktionsstörung. Hatte gedacht, die Kamera als GPS-Tracker für längere Touren einsetzen zu können. Das kann man definitiv nicht, denn es scheitert alleine schon an der Möglichkeit, einen Rucksack mit sich zu führen, der genügend Platz für die Unmenge Akkus hat, die man dafür bräuchte. Bevor die Kamera (meine jedenfalls - und wohl auch die anderer Rezensenten) überhaupt mal zuverlässig ein GPS Signal empfängt und die Verbindung dann auch so stabil ist, dass nicht bei einer leichten Veränderung der Position der Kamera sofort wieder mit der Suche angefangen wird, zeigt die Kamera an, dass ein bis zwei Drittel der Akkuladung für diesen Vorgang draufgegangen sind. Und der Rest der Kapazität reicht selbst bei ausgeschaltetem Kamerateil auch nur ca. eine Stunde. Somit bietet sich die Kamera bestenfalls dafür an, den Weg zum Bäcker um die Ecke mitzuloggen - oder vielleicht einen kleinen Spaziergang - jedenfalls ist sie nichts für ausgedehnte Touren. Auch wenn man nur "Highlights" der Tour tracken läßt, sich nur für ein oder zwei Motive den GPS-Teil zuschaltet, saugt einem dieser Vorgang mit vampirartiger Gründlichkeit die Akkus leer, bevor man richtig loslegen kann. Klar, hat man mal Verbindung, dann zeigt einem die XP30 auch brav an, wo man gerade ist. Und das, soweit ich das bisher feststellen konnte, mit großer Genauigkeit. Nur nutzt einem das dann nichts mehr, wenn man keine Bilder mehr schießen kann, weil der Akku mal wieder platt ist (im "normalen", also nicht-GPS Modus ist die XP 30 übrigens nicht gieriger als vergleichbare Modelle, das muß man ehrlicher Weise sagen).
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