Panasonic Lumix Tough DMC-FT3EG-S Digitalkamera (12 Megapixel, 4,6-fach opt. Zoom, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, GPS, Full HD, bildstabilisiert, 12m wasserdicht, 2m stoßgeschützt) silber

Die beiden Zoomknöpfe sind nicht sehr praktisch angeordnet (auf der Rückseite), eine Zoom-Wippe vor oder neben dem Auslöser wäre besser. Wahrscheinlich ist so eine aber nicht so leicht wasserdicht zu bekommen. Der Zoom-Motor ist auch relativ langsam. Die Kamera schaltet schnell ein, dafür etwas langsamer aus; kommt man versehentlich auf den Ausschalt-Knopf (passiert öfter, weil der direkt neben dem Auslöser ist), dauert es, bis die Kamera wieder betriebsbereit ist. Ich hätte die beiden Knöpfe links und rechts vom Auslöser für die Zoomfunktion verwendet, und die beiden Knöpfe oben auf der Rückseite für Ein/Aus und Video. Der Akku hält auch in sehr motivträchtigen Gegenden fast einen Tag durch (so 300 Fotos sind das dann), ein Zweitakku muss man aber auf jeden Fall dabei haben.

Die Bildanzeige nutzt nicht den Neigungssensor der Kamera, es gibt aber die Möglichkeit, die Bilder immer ungedreht darzustellen, dann werden die Hochformataufnahmen nicht verkleinert angezeigt. Auch da kann man stundenlang Bilder angucken, bis der Akku leer ist.

Das Display ist auch bei Sonne hell genug, aber linear polarisiert. Hochformataufnahmen mit einer Polfilter-Sonnenbrille gehen nicht, man muss die Brille dann absetzen (oder den Clip hochklappen). Die Lambda-Viertel-Scheibe zur zirkularen Polarisation hätte bei dem Preis eigentlich drin sein können; der Camcorder (auch von Panasonic), den ich dabei hatte, kann das ja auch. Und bei Videos sind Hochformataufnahmen weniger üblich ;-).

Die Kritikpunkte sind aber mehr Kleinigkeiten, die zur Perfektion fehlen. Das Fotografieren mit der Kamera macht Spaß, die Ergebnisse sind gut, auch bei wenig Licht. Der Autofokus findet auch ohne Hilfe meistens die richtige Fokusebene, ein Touch-Screen (wie ihn der Camcorder hat) wäre bei Macro-Aufnahmen hilfreich, aber wahrscheinlich nicht robust genug.

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