Ich habe beim Vorgängermodell Ixus 130 leider festgestellt, dass Nachtaufnahmen nicht sonderlich scharf und gelungen sind und sie deshalb nun umgetauscht. Die neue Ixus 220 HS bietet nicht nur eine bessere Video-Auflösung mit Full-HD, sondern auch einen neuen Modus, der sich speziell auf dunklere Aufnahmesituationen einstellen und das Beste herausholen kann (HS System).
Die Verarbeitung ist dem der Ixus 130 sehr ähnlich. Absolut kompaktes und stabiles Metallgehäuse und ein edles Design. Bei der 220 HS hat man den Canon-Schriftzug wieder auf Hochglanz erstrahlen lassen und die Oberfläche der Kamera fühlt sich nun rauh an, ähnlich wie Schmirgelpapier. Somit ist das Gerät griffiger und rutscht nicht mehr leicht aus der Hand.
Entgegen der Ixus 130 wurde der Sensor von 14,1 auf 12,1 reduziert. Canon hat offenbar als erster Hersteller erkannt, dass dieser Pixelwettbewerb am Ende nach hinten losgeht. Man benötigt keine 14 Mio Pixel für normale Fotos - es sei denn, man möchte sein Zimmer damit tapezieren können. Stattdessen ist dieses neue Modell mit einem 24mm-Ultraweitwinkel-Objektiv ausgestattet, was schon erheblich sinnvoller ist. Man bekommt in der Breite deutlich mehr aufs Foto.
Zur Bildqualität:
Bei Fotos am Tag ist mir zur Ixus 130 kein besonderer Unterschied aufgefallen. Beide Modelle überzeugen auf ganzer Linie. Bei Nachtaufnahmen jedoch macht die Ixus 220 HS das Rennen und liefert klarere Bilder.
Bei Videos konnte ich überraschenderweise keine Verbesserung zur Ixus 130 feststellen, obwohl diese ja nur mit HD (720p) anstatt Full-HD aufzulösen vermag. Das liegt allerdings nicht an der bescheidenen Qualität der 220 HS, sondern an den hervorragenden Ergebnissen bei der 130.
Fazit: wer abends eh keine Bilder schiesst, der kann das Geld sparen und zum Vorgänger greifen. Das umfassendere Paket liefert jedoch die neue Ixus 220 HS.

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